Silberlicht (Laura Whitcomb)

Titel: Silberlicht

Autorin: Laura Whitcomb

Verlag: PAN

Erschienen: März 2010

Originaltitel: A Certain Slant of Light

310 Seiten

Softcover

14,90 Euro

ISBN: 978-3426283288

Klappentext:

Helen ist tot. Und doch ist es ihr nicht vergönnt, ins Himmelreich aufzusteigen. Als durchsichtiger Schatten einer einst wunderschönen Frau bleibt sie auf Erden gefangen. Niemand sieht sie und niemand kann sie berühren. Sie ist die stille Muse ihrer „Bewahrer“, allesamt Schriftsteller, denen sie die richtigen Worte einflüstert und die nie etwas von ihrer Existenz erfahren werden. Bis eines Tages ein Siebzehnjähriger ihr Leben verändert: Er blickt Helen direkt ins Gesicht und … er lächelt! Im Körper des Schüler steckt James, ebenfalls eine Lichtgestalt. Er ist fasziniert von Helens Schönheit, und vom ersten Augenblick an wissen die beiden, dass sie füreinander bestimmt sind. Nun müssen sie alles daransetzen, einen menschlichen Körper für Helen zu finden. Eine abenteuerliche Suche beginnt …

Meine Meinung:

Helen ist seit über 130 Jahren tot und wandelt seitdem als „Licht“ auf der Erde umher. Doch nicht irgendwo, sondern stets bei ihrem „Bewahrer“. Sie hat die Funktion einer Muse, sie fördert also die Kreativität ihrer Bewahrer, die ausnahmslos Schriftsteller sind. Als Leser begleitet man Helen, wie sie ihren Schützling Mr. Brown, einem High-School-Lehrer, in allen Lebenslagen begleitet (außer im Bade- und im Schlafzimmer, denn jeder braucht schließlich seine Privatsphäre). Eines Tages verliebt sich Mr. Brown und heiratet. Helen fühlt sich immer öfter fehl am Platz. Als sie in Mr. Browns Klassenzimmer ist und seinem Unterricht folgt, bemerkt sie plötzlich, dass ein Junge sie ansieht. Erst denkt sie, dass er durch Zufall in ihre Richtung geblickt hat, doch als er sie auch noch anlächelt, nimmt sie Kontakt zu ihm auf. So erfährt sie, dass auch James, der den Körper des siebzehnjährigen Billy Blake besetzt hat, Licht ist. Die beiden verbringen Zeit miteinander und verlieben sich schließlich. In Helen kommt der Wunsch auf, James auch körperlich nah zu sein, ihn zu berühren. So besetzt sie den Körper der fünfzehnjährigen Jenny. Doch schon bald bemerkt sie, dass es nicht immer einfach ist, das Leben einer anderen zu führen…

Laura Whitcomb erzählt eine wunderschöne, einfühlsame Geschichte über ein Liebespaar, das es wahrlich nicht einfach hat. Die Geschichte über Helen und James berührt das Herz und regt zum Nachdenken an. Was geschieht wirklich, wenn man stirbt? Wird man vielleicht auch zu einer Art „Licht“? Die Autorin hatte eine tolle Idee, die sie in eine rührende Geschichte gepackt hat.

Ein Buch, dass man nur widerwillig schließt und zwei Protagonisten, bei denen es schwer fällt, sich von ihnen zu verabschieden.

Zur Gestaltung:

Das Buch ist weder Hardcover noch Taschenbuch, sondern ein Softcover. Es sieht also aus wie ein Hardcover, ist aber biegsam. Ich bin ein Freund dieser Bücher, weil sie nicht ganz so schwer und auch nicht ganz so teuer sind wie Hardcover, aber trotzdem toll im Bücherregal aussehen.

Das Cover ist wunderschön. Es ist ein Gesicht darauf abgebildet, das man allerdings nicht gleich im ersten Moment sieht (ich jedenfalls nicht), und die Schnörkel darauf sind auch bei jedem Kapitelanfang in grau gedruckt. Der Umschlag in rau und hat einen goldene Schimmer.

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Published in: on 1. September 2010 at 20:39  Schreibe einen Kommentar  

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